Ein Dachstuhlbrand in einer Gubener Autowerkstatt hat am Dienstagabend einen Großeinsatz ausgelöst. Der Rauch zog so stark in Richtung eines nahegelegenen Pflegeheims, dass eine Evakuierung kurz bevorstand – die Feuerwehr bekam die Lage aber in letzter Minute unter Kontrolle.
Lage spitzt sich zu
Als der erste Notruf um 19.41 Uhr einging, meldeten Anwohner zunächst einen vermeintlichen Schornsteinbrand. Doch beim Eintreffen der Feuerwehr war schnell klar: Der Dachstuhlbrand hatte sich bereits massiv ausgebreitet. Dunkler Rauch stieg weit sichtbar über Guben auf.
Rund 75 Einsatzkräfte rückten mit 15 Fahrzeugen an. Auch ein Hubrettungsgerät aus Peitz sowie SEG und leitender Notarzt unterstützten den Einsatz.
Pflegeheim fast evakuiert
Besonders kritisch wurde es, als der Wind den Rauch dicht an ein angrenzendes Pflegeheim drückte. Das Gebäude stand kurz davor, geräumt zu werden – die Lage änderte sich im Minutentakt.
Der Brandherd lag tief im Dachstuhl der Werkstatt und erschwerte den Angriff erheblich. Um versteckte Glutnester zu erreichen, mussten die Kräfte das Dach öffnen.
Feuerwehr setzt auf Höhenrettung
Unter Atemschutz und mithilfe zweier Hubrettungsgeräte gelang es, die Flammen Schritt für Schritt niederzuschlagen. Gegen Mitternacht kam schließlich die erlösende Meldung, dass das Feuer gelöscht werden konnte.
Verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand. Die Polizei ermittelt zur Brandursache, die Höhe des Schadens ist noch unklar.
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Foto: Luca Seidel & Marvin Walter / Blaulichtreport Lausitz

























