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„Romeo und Julia“ eröffnet neue Spielzeit am Staatstheater Cottbus

LIVEBLOGDieser Eintrag war Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Montag 28. September 2026“.Liveblog ansehen

Das Staatstheater Cottbus ist mit einer besonderen Inszenierung von „Romeo und Julia“ in die neue Spielzeit gestartet. Schauspiel, Oper, Ballett und Konzert erzählen die berühmte Liebesgeschichte gemeinsam – jede Sparte auf ihre eigene Art. Die Premiere war am Samstagabend im Großen Haus.

Eine Geschichte in vier Künsten

Unter dem Titel „Romeo und Julia – Eine Tragödie in vier Künsten“ verbindet Regisseur Philipp Grigorian verschiedene bekannte Fassungen des Stoffes.

Shakespeares Schauspiel trifft dabei auf die Oper von Charles Gounod, das Ballett von Sergej Prokofjew und die musikalische Bearbeitung von Hector Berlioz. So wird die Geschichte mal gesprochen, mal gesungen, getanzt oder ausschließlich durch Musik erzählt.

Für die musikalische Leitung ist Generalmusikdirektor Alexander Merzyn verantwortlich. Philipp Grigorian übernimmt Regie und Bühne.

Intendant nach Premiere erleichtert

Mehr als ein Jahr wurde an der Produktion gearbeitet. Intendant Bertolt Schneider zeigte sich nach der Premiere entsprechend erleichtert.

Alle Kräfte des Hauses seien für die Inszenierung zusammengekommen. Ein direktes Vorbild für dieses Zusammenspiel der vier Sparten habe es nicht gegeben. Nach der Reaktion des Publikums sieht Schneider das Konzept als gelungen an.

Ballett erzählt Liebe, Traurigkeit und Hoffnung

Auch das Ballett übernimmt einen eigenen Teil der Geschichte. Für die Choreografien war Co-Ballettdirektorin Ima Lopez verantwortlich.

Nach der Premiere sprach sie von einer intensiven gemeinsamen Arbeit. Besonders wichtig sei gewesen, dass die verschiedenen Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne zusammenkommen. Im Tanz sollen dabei unter anderem Leidenschaft, Traurigkeit und Hoffnung spürbar werden.

Weitere Vorstellungen bis Weihnachten

Wer die Premiere verpasst hat, bekommt in den kommenden Monaten noch mehrere Gelegenheiten.

Die nächsten Vorstellungen im Großen Haus sind:

  • 3. Oktober, 19 Uhr
  • 11. Oktober, 19 Uhr
  • 25. Oktober, 16 Uhr
  • 15. November, 19 Uhr
  • 9. Dezember, 19:30 Uhr
  • 25. Dezember, 19 Uhr

Mit der spartenübergreifenden Produktion setzt das Staatstheater zum Beginn der neuen Saison auf ein ungewöhnliches Zusammenspiel von Schauspiel, Oper, Ballett und Konzert.

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Foto: © Jochen Quast

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Autor: Redaktion

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