Am Samstag wurde die BTU Cottbus zum Treffpunkt für Roboter, Lego und kluge Köpfe.
Beim Regionalwettbewerb der First Lego League tüftelten Kinder und Jugendliche mit großer Begeisterung an Technik, Teamarbeit und kreativen Ideen – und sorgten für ordentlich Betrieb auf dem Campus.
Roboter, Aufgaben und volle Konzentration
Im Mittelpunkt des Wettbewerbs standen die Robot-Games. Zwei Teams, ein Tisch, viele Aufgaben. Die selbstgebauten Roboter mussten präzise fahren, anheben, schieben und liefern. Jede Bewegung zählte. Hier zeigte sich, wie wichtig Programmierung, Strategie und Feinarbeit sind.
Die First Lego League ist weit mehr als ein reiner Technik-Wettbewerb. Die Teams präsentierten ihre Projektideen, erklärten ihr Robot-Design, stellten ihre Forschungsansätze vor und zeigten, wie sie als Team zusammenarbeiten. Genau diese Mischung aus Technik, Kreativität und Teamgeist floss genauso in die Bewertung ein wie die Punkte auf dem Spielfeld.
Überraschung im großen Finale
Im Finale trafen die erfahrenen WeRobots auf die Lego FrIEGs – und genau dieses junge Team sorgte für die Überraschung. Die Lego FrIEGs vom Fraunhofer Institut holten sich am Ende den Gesamtsieg. Hinter dem Erfolg steckte monatelange Vorbereitung, viel Training und klare Abläufe – daran hatte das Team seit den letzten Sommerferien intensiv gearbeitet.
Mit dem Sieg qualifizieren sich die Lego FrIEGs für die nächste Runde in Wildau. Von dort geht es weiter Richtung großes Finale in Leipzig. Ein großer Schritt für das Team und ein starkes Zeichen für Nachwuchsförderung in der Region.
Archäologie als Thema, Zukunft als Ziel
Das diesjährige Thema der First Lego League drehte sich um Archäologie, Vergangenheit und die Frage, was wir daraus für die Zukunft lernen können. Trotz des historischen Ansatzes lag der Fokus klar auf Kreativität, Teamarbeit und der Begeisterung für Technik und Forschung.
Parallel zum Wettbewerb der Großen durften Kinder zwischen 6 und 10 Jahren bei der Lego League Explore spielerisch forschen, bauen und präsentieren. Medaillen gab es für alle. Stolze Gesichter inklusive.
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