In Cottbus kommen neue und altersgerechte Wohnungen auf den Markt. Die Gebäudewirtschaft Cottbus (GWC) hat den ersten Bauabschnitt ihres neuen Quartiers in der Briesmannstraße fertiggestellt. Gleichzeitig modernisiert sie weitere Wohnungen in der Zielona-Góra-Straße und der Hufelandstraße für ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen.
Erste Mieter ziehen in die Briesmannstraße
In der Briesmannstraße im Stadtteil Ostrow hat die GWC Anfang Oktober den ersten Bauabschnitt ihres neuen Wohnquartiers eröffnet. Die GWC führt diesen Abschnitt mit 49 neuen Wohnungen. Die Stadt spricht in ihrem aktuellen Bericht von rund 50 übergebenen Wohnungen. Die fünf neuen Häuser bieten Wohnungen mit einem bis vier Zimmern. Die Wohnflächen reichen laut GWC von etwa 45 bis 120 Quadratmetern. Aufzüge erschließen die Wohnungen und reichen bis zur Tiefgarage. Jede Wohnung verfügt außerdem über einen Balkon. Für den ersten Bauabschnitt investierte die GWC rund 18 Millionen Euro. Ein Drittel der Wohnungen reserviert das Unternehmen für Menschen mit Wohnberechtigungsschein.
Weitere Wohnungen entstehen bereits
Mit dem ersten Bauabschnitt endet das Projekt noch nicht. Die GWC baut in der Briesmannstraße bereits weiter. Im zweiten Bauabschnitt entstehen 50 weitere Wohnungen mit ein bis vier Zimmern. Die GWC plant die Fertigstellung für 2027. Auch einen dritten Bauabschnitt bereitet das Unternehmen vor.
66 altersgerechte Wohnungen in der Zielona-Góra-Straße
Auch bestehende Wohnhäuser passt die GWC an neue Bedürfnisse an. Ein Schwerpunkt liegt auf der Zielona-Góra-Straße 18 und 20.
In der Hausnummer 18 hat die GWC die Modernisierung bereits abgeschlossen. Dort entstanden 21 moderne Zwei-Raum-Wohnungen, darunter neun rollstuhlgerechte Wohnungen. Die GWC erneuerte außerdem unter anderem die Elektro- und Sanitäranlagen sowie den Aufzug. Teile des Hauses nutzt die Diakonie St. Martin für Pflege- und Betreuungsangebote. Im Nachbarhaus in der Zielona-Góra-Straße 20 entstehen weitere 45 Wohnungen. Davon gestaltet die GWC 20 barrierefrei und 25 barrierereduziert. Zusammen kommen die beiden Gebäude damit auf 66 Wohneinheiten.
Auch in der Hufelandstraße 14 setzt die GWC ihr Programm fort. Dort plant das Unternehmen den altersgerechten Umbau von 45 Wohnungen bis 2027. Die betroffenen Gebäude verfügten bereits vor den Modernisierungen über Aufzüge. Die GWC erneuert einige dieser Anlagen im Zuge der Arbeiten. Darüber hinaus will das städtische Wohnungsunternehmen künftig jedes Jahr ein weiteres vergleichbares Mittelganghaus altersgerecht umbauen.
Cottbus setzt auf Neubau und Modernisierung
Damit verfolgt die GWC zwei Wege gleichzeitig: Sie schafft neuen Wohnraum und passt ältere Gebäude stärker an die Bedürfnisse ihrer Bewohner an. Gerade altersgerechte und barrierearme Wohnungen gewinnen dabei an Bedeutung. Gleichzeitig hält die GWC mit Sozialbindungen einen Teil des neuen Wohnraums auch für Menschen mit Wohnberechtigungsschein offen.
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