Das Landärzteprogramm Brandenburg könnte künftig auch Zahnärztinnen und Zahnärzte einbeziehen. Diese Erweiterung ist im neuen Koalitionsvertrag von SPD und CDU vorgesehen. Ziel ist es, mehr Nachwuchs für die medizinische Versorgung im ländlichen Raum zu gewinnen.
Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Land Brandenburg (KZVLB) begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. Aus ihrer Sicht ist das ein wichtiges Signal, um langfristig genügend Zahnärzte im Land zu halten.
Landärzteprogramm Brandenburg soll Versorgung auf dem Land stärken
Mit dem Landärzteprogramm Brandenburg will die Landespolitik junge Mediziner motivieren, ihre berufliche Zukunft außerhalb der großen Städte aufzubauen.
Wenn das Programm künftig auch Zahnärzte einschließt, könnte das helfen, die zahnmedizinische Versorgung in ländlichen Regionen langfristig zu sichern.
Die KZVLB sieht darin einen wichtigen Baustein, um Nachwuchs für Brandenburg zu gewinnen.
Landärzteprogramm Brandenburg als Signal für junge Zahnärzte
Nach Einschätzung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Land Brandenburg sendet die geplante Erweiterung ein klares Signal an junge Zahnärztinnen und Zahnärzte.
Sie könnten künftig stärker ermutigt werden, sich in kleineren Städten oder ländlichen Regionen niederzulassen.
Damit würde das Landärzteprogramm Brandenburg auch dazu beitragen, Versorgungslücken in der Zahnmedizin zu vermeiden.
Forderung nach mehr Studienplätzen für Zahnmedizin
Neben der Erweiterung des Landärzteprogramms Brandenburg sieht die KZVLB noch weiteren Handlungsbedarf.
Der Verband fordert, langfristig auch eine Landzahnarztquote einzuführen. Dafür müssten allerdings zunächst mehr Studienplätze geschaffen werden.
Derzeit kann Zahnmedizin in Brandenburg nur an der privaten Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) studiert werden. Nach Einschätzung der KZVLB reichen diese Kapazitäten nicht aus, um den Bedarf an Zahnärzten im Land zu decken.
Zahnärztliche Versorgung soll langfristig gesichert werden
Die KZVLB will den politischen Prozess weiter begleiten und ihre fachliche Expertise einbringen.
Ziel ist es, gemeinsam mit der Landespolitik Lösungen zu entwickeln, damit die zahnmedizinische Versorgung in Brandenburg auch in Zukunft flächendeckend gesichert bleibt.
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