Warnstreik im öffentlichen Dienst trifft Brandenburg

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In Brandenburg steht am 11. Februar ein neuer Warnstreik im öffentlichen Dienst bevor. Mehrere Gewerkschaften rufen Beschäftigte landesweit zur Arbeitsniederlegung auf. Betroffen sind vor allem Landesministerien, Polizei und Hochschulen. Hintergrund ist der anhaltende Tarifstreit mit den Ländern.


Diese Bereiche sind in Brandenburg betroffen

Der Streikaufruf richtet sich in Brandenburg unter anderem an die Beschäftigten der Landesministerien, der nachgeordneten Landesbehörden, der Hochschulen sowie der Polizei. In vielen Bereichen kann es zu Einschränkungen im Dienstbetrieb kommen.


Gewerkschaften erhöhen den Druck

Zum Warnstreik aufgerufen haben die Gewerkschaften GEW, ver.di, IG BAU und GdP. Sie wollen damit vor der dritten Tarif-Verhandlungsrunde den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen. Diese Gespräche sollen vom 11. bis 13. Februar in Potsdam stattfinden.


Tarifkonflikt spitzt sich zu

Aus Sicht der Gewerkschaften ist die Lage festgefahren. In den bisherigen Verhandlungsrunden habe es kein konkretes Angebot der Länder gegeben. Kritisiert wird vor allem, dass die hohen Preissteigerungen der vergangenen Jahre bislang nicht ausgeglichen worden seien. Die Beschäftigten fordern einen spürbaren Ausgleich für Reallohnverluste.


Demonstration in Potsdam geplant

Im Zusammenhang mit dem Warnstreik ist in Potsdam eine Demonstration und Kundgebung geplant. Am 11. Februar soll ab 9:30 Uhr ein Demonstrationszug starten. Zum Abschluss ist eine Kundgebung am Verhandlungsort vorgesehen.


Weitere Streiks nicht ausgeschlossen

Sollte es auch in der dritten Runde zu keiner Einigung kommen, schließen die Gewerkschaften weitere Warnstreiks in Brandenburg nicht aus. Der Tarifkonflikt könnte sich damit weiter zuspitzen.

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Autor: Redaktion

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