Die BTU Cottbus-Senftenberg und das Sorbische Institut arbeiten künftig noch enger zusammen.
Mit einer neuen Kooperationsvereinbarung schaffen beide Einrichtungen einen verbindlichen Rahmen für gemeinsame Lehre, Forschung und regionales Engagement. Ziel ist es, die sorbische Sprache und Kultur dauerhaft zu stärken und sichtbarer zu machen.
Verbindlicher Rahmen für Lehre und Forschung
Mit der Vereinbarung heben die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg und das Sorbisches Institut ihre Zusammenarbeit auf eine neue Stufe. Geplant sind gemeinsame Lehrveranstaltungen, die Betreuung von Abschlussarbeiten und Promotionen sowie der Ausbau neuer Forschungsschwerpunkte.
Sorbische Sprache und Kultur im Fokus
Ein Kern der Kooperation liegt auf der Sorabistik. Dazu gehören Forschungsvorhaben zur Minderheitenforschung, gemeinsame Projekte zur kulturellen Transformation der Lausitz und Maßnahmen, um die niedersorbische Sprache auf dem Campus und in der Öffentlichkeit stärker sichtbar zu machen.
Die Partner wollen Tagungen und Konferenzen gemeinsam ausrichten, Drittmittel einwerben und Infrastrukturen teilen. Dazu zählen Bibliotheken, digitale Ressourcen und das Sorbische Kulturarchiv. So sollen Wissenstransfer und Vernetzung nachhaltig wachsen.
Auf Erfahrungen aufbauen
BTU und Sorbisches Institut blicken bereits auf erfolgreiche Kooperationen zurück. Dazu zählen öffentliche Vorlesungen, gemeinsame Forschungsformate und ein transdisziplinäres Forum zur digitalen Kultur der Sorben/ Wenden. Die neue Vereinbarung verstetigt diese Arbeit und öffnet Raum für neue Projekte.
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Foto: BTU Cottbus-Senftenberg, Isabell Grätz

























