Das ICE-Instandhaltungswerk in Cottbus wird nicht aus Strukturwandel-Mitteln, sondern aus Eigenmitteln der Deutschen Bahn finanziert. Das hat die Bundesregierung jetzt klargestellt. Damit ist eine zentrale Frage rund um das Milliardenprojekt in der Lausitz beantwortet.
ICE-Instandhaltungswerk wird von der Bahn selbst bezahlt
Die Finanzierung des ICE-Instandhaltungswerks in Cottbus erfolgt vollständig durch die Deutsche Bahn AG. Gelder aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen waren dafür zwar früher im Gespräch, kommen nun aber für andere Bahnprojekte in Brandenburg zum Einsatz.
Strukturwandel-Gelder fließen in andere Bahnprojekte
Die ursprünglich eingeplanten Mittel in Milliardenhöhe werden stattdessen genutzt, um bereits beschlossene und neue Schieneninfrastrukturprojekte im Lausitzer Revier zu finanzieren. Ziel ist es, den Bahnverkehr insgesamt leistungsfähiger und moderner zu machen.
Cottbus profitiert mehrfach vom Schienenausbau
Auch Cottbus selbst steht dabei im Fokus. Neben dem ICE-Instandhaltungswerk sind weitere Maßnahmen geplant, darunter der Ausbau des Bahnhofs Cottbus. Zusätzlich sollen Strecken in der Region modernisiert und ausgebaut werden.
Neue Projekte bis zur polnischen Grenze
Zu den neuen Vorhaben gehört unter anderem die Elektrifizierung der Strecke Cottbus–Guben–Grünberg bis zur deutsch-polnischen Grenze. Außerdem sind Ausbauten an weiteren Bahnhöfen und Knotenpunkten in Brandenburg vorgesehen.
Bahn-Ausbau als Motor für die Lausitz
Das ICE-Instandhaltungswerk gilt als eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für den Arbeitsmarkt in der Lausitz. Gleichzeitig sorgen die zusätzlichen Bahnprojekte dafür, dass die Region langfristig besser angebunden wird – für Pendler, Wirtschaft und internationalen Verkehr.
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