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Alphabetisierung: Grundbildungszentrum Spree-Neiße weiter gefördert

LIVEBLOGDieser Eintrag war Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Mittwoch, 21. Januar 2026“.Liveblog ansehen

Alphabetisierung bleibt ein zentrales Thema im Landkreis Spree-Neiße. Das Regionale Grundbildungszentrum erhält erneut finanzielle Unterstützung für seine Arbeit mit Erwachsenen. Bildungsminister Steffen Freiberg hat dafür jetzt einen Förderbescheid übergeben. Damit ist die Arbeit des Zentrums bis Ende 2028 gesichert.


Alphabetisierung für Erwachsene gezielt stärken

Mit der Förderung wird die Alphabetisierung von Erwachsenen im Landkreis weiter ausgebaut. Menschen mit Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben bekommen Lern- und Beratungsangebote, um ihren Alltag, den Beruf und gesellschaftliche Teilhabe besser zu bewältigen.

Träger des Grundbildungszentrums ist die BQS GmbH Döbern, die sich seit vielen Jahren für Alphabetisierung und Grundbildung engagiert.


Warum Alphabetisierung so wichtig ist

Auch in Brandenburg betrifft mangelnde Alphabetisierung viele Erwachsene. Wer nicht sicher lesen und schreiben kann, stößt im Berufsleben, bei Behördengängen oder im privaten Alltag schnell an Grenzen. Genau hier setzen die Angebote des Grundbildungszentrums an – niedrigschwellig, vertraulich und alltagsnah.


Spree-Neiße Teil eines landesweiten Netzwerks

Das Grundbildungszentrum im Kreis Spree-Neiße ist Teil eines landesweiten Netzwerks. Brandenburg setzt besonders stark auf Alphabetisierung und Grundbildung. Insgesamt gibt es 15 solcher Zentren im Land – so viele wie in keinem anderen Bundesland.


Mehrere Millionen Euro für Alphabetisierung

Für den Förderzeitraum 2026 bis 2028 stehen landesweit mehrere Millionen Euro aus europäischen Fördermitteln zur Verfügung. Davon profitiert auch das Grundbildungszentrum im Kreis Spree-Neiße. Zusätzlich bringt der Träger einen eigenen finanziellen Anteil ein, um Kurse und Beratungen abzusichern.


Lernen mit Vertrauen und Feingefühl

Ein wichtiger Erfolgsfaktor der Alphabetisierung ist der persönliche Umgang mit den Teilnehmenden. Die Mitarbeitenden arbeiten nicht nur fachlich, sondern auch mit viel Feingefühl. Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen und Lernen wieder möglich zu machen – ohne Druck.


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Autor: Redaktion

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