Schulgewalt an Brandenburger Schulen nimmt spürbar zu – besonders in Cottbus wächst die Sorge. Nach intensiven Diskussionen in den vergangenen Tagen haben sich gestern Innen- und Bildungsministerium gemeinsam mit der Stadtspitze getroffen, um konkrete Schritte einzuleiten.
Im Fokus steht dabei vor allem die Situation an der Regine Hildebrandt Schule, an der Kinder mittlerweile Angst haben, den Unterricht zu besuchen.
Treffen in Cottbus
Brandenburgs Innenminister Wilke, Bildungsminister Freiberg und Cottbus’ Oberbürgermeister Tobias Schick kamen zusammen, um über die eskalierende Schulgewalt zu beraten. Ziel war es, schnelle Hilfe zu organisieren… aber auch langfristige Lösungen vorzubereiten.
Noch vor einer großen politischen Lösung soll es gezielte und schnelle Unterstützung geben. Für die Regine-Hildebrandt-Schule sind bereits personelle, finanzielle und organisatorische Hilfen angekündigt.
Dazu gehören unter anderem eine stärkere polizeiliche Präsenz, zusätzliche Unterstützung durch die Ministerien sowie schulorganisatorische Maßnahmen. In besonders schweren Fällen werden auch Versetzungen von mehrfach auffälligen Schülerinnen und Schülern geprüft. Sie werden der Schule verwiesen und möglicherweise in spezielle Förderprogramme aufgenommen.
Cottbus-Gipfel soll langfristige Lösungen bringen
Im Frühsommer ist ein sogenannter Cottbus-Gipfel geplant. Dort sollen nachhaltige Konzepte gegen Schulgewalt entwickelt werden – nicht nur für einzelne Schulen, sondern für die gesamte Region und Brandenburg: Dort gab es nun einen Kurswechsel:
Gewaltvorfälle an Schulen bringen Kurswechsel in Brandenburg
























