Ein neues Haus für Geschichte und Zukunft: Mit rund 1.262 Besucherinnen und Besuchern hat die Stadt Forst (Lausitz) am Eröffnungswochenende das Forster. Museum für Textil- und Industriegeschichte gefeiert. Die ersten Tage zeigen deutlich: Dieses Museum hat Strahlkraft weit über die Lausitz hinaus.
Ein Haus voller Zukunft
Schon zur Vernissage der Fotoausstellung „Annäherungen. Forst (Lausitz)“ füllten sich die Räume. Die fünf Fotografen der ASA-Gruppe waren persönlich vor Ort, führten durch ihre Arbeiten und nahmen sich Zeit für Fragen. So wurde die erste Ausstellung im Forster. Museum für Textil- und Industriegeschichte sofort zu einem lebendigen Dialog über Stadt, Wandel und Identität.
Stündliche Führungen und Kreativ-Workshop im Forster.
Im gesamten Haus herrschte reger Betrieb. Besonders gefragt waren die stündlichen Führungen, die bis zum Schluss sehr gut besucht blieben. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, das Konzept des Forster. Museum für Textil- und Industriegeschichte zu entdecken und einen Blick hinter die Kulissen der Textil- und Industriegeschichte der Lausitz zu werfen.
Großen Zuspruch bekam auch der kreative Workshop, in dem Beutel im neuen „Forster.“-Design gestaltet wurden. Die Teilnehmenden nahmen nicht nur ein persönliches Andenken mit nach Hause, sondern wurden selbst Teil der neuen Museumsgeschichte.
Kulturwochenende mit Chor, Märchen und Mitmach-Angeboten
Zum Eröffnungswochenende wurde das Forster. Museum für Textil- und Industriegeschichte zur Bühne für ein vielseitiges Kulturprogramm. Der Forster Frauenchor sorgte mit musikalischen Beiträgen für Gänsehautmomente. Eine Märchenerzählerin entführte Kinder und Erwachsene in fantastische Welten – mitten im neuen Haus der Stadtgeschichte.
Der Museumsverein der Stadt Forst (Lausitz) lud parallel zu Bastel- und Kreativangeboten ein. Viele Gäste nutzten außerdem die Gelegenheit, kleine Souvenirs des Museums mitzunehmen – ein sichtbares Zeichen dafür, wie schnell sich das neue Forster. im Bewusstsein der Menschen verankert.



Fotos: Fotos: Studio 2.0 – Christian Swiekatowski
Regelmäßige Öffnungszeiten ab 27. November 2025
Ab Donnerstag, dem 27. November 2025, nimmt das Forster. Museum für Textil- und Industriegeschichte den regulären Betrieb auf. Geöffnet ist dann donnerstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. An jedem 2. und 4. Donnerstag im Monat bleibt das Museum sogar bis 20 Uhr geöffnet – ideal für alle, die das Forster. unter der Woche erst am Abend besuchen können.
Erste Programm-Highlights nach der Eröffnung
Schon kurz nach dem Start setzt das Forster. Museum für Textil- und Industriegeschichte in Forst (Lausitz) die Reihe kultureller Höhepunkte fort. Bereits am Mittwoch, 26. November 2025, um 17 Uhr, steht eine kostenfreie Lesung mit Prof. Dr. Günter Erbe auf dem Programm. Unter dem Titel „Dorothea Herzogin von Sagan (1793–1862) – Eine deutsch-französische Karriere“ rückt er eine historische Persönlichkeit in den Mittelpunkt, die europäische Geschichte und regionale Bezüge verbindet.
Die Veranstaltung ist Teil der neuen Reihe „Fäden der Lausitz. Industrie, Identität und Europa im Dialog“, mit der das Forster. Museum für Textil- und Industriegeschichte regionale Geschichte in größere Zusammenhänge stellt und zum Nachdenken über die Zukunft einlädt.
Am Donnerstag, 27. November 2025, um 18 Uhr, lädt der Museumsverein der Stadt Forst (Lausitz) e. V. zum Geschichtsstammtisch ein. Hier kommen Menschen ins Gespräch, die sich für die Vergangenheit der Stadt, für die Textilindustrie und für die Lausitz interessieren – ein weiteres Format, das zeigt, wie sehr das Forster. als Ort des Austauschs gedacht ist.
Dank an Unterstützer – und Blick nach vorn
Die Stadt Forst (Lausitz) und das Museumsteam danken allen, die zum gelungenen Start beigetragen haben, für das große Interesse. Ein besonderer Dank gilt dem Museumsverein sowie den Schülerinnen und Schülern des Forster Gymnasiums, die das Eröffnungswochenende aktiv unterstützt haben.
Mit dem Forster. Museum für Textil- und Industriegeschichte gewinnt die Lausitz einen neuen Ort, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verwoben werden. Die Botschaft ist klar: Die Lausitz webt Zukunft – und das Forster. eröffnet dafür neue Räume.
Wer wissen will, wie sich die Region weiter verändert, bleibt dran – im Programm von Radio Cottbus und auf radiocottbus.de.

























