Intensivstation in Luckau wird ab 2027 deutlich kleiner

LIVEBLOGDieser Eintrag ist Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Mittwoch, 23. September 2026“.Liveblog ansehen

Die Intensivstation im Evangelischen Krankenhaus Luckau wird zum Jahreswechsel umstrukturiert und deutlich verkleinert. Wie das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin als Träger des Krankenhauses dem rbb mitgeteilt hat, fallen ab dem 1. Januar 2027 drei der bislang sechs Intensivbetten weg. Betroffen sind die Plätze, die bisher für eine längere Beatmung vorgesehen sind.

Drei Beatmungsplätze fallen weg

Hintergrund sind nach Angaben des Trägers die bundesweiten Qualitätsvorgaben im Zuge der Krankenhausreform. Das Krankenhaus könne die Voraussetzungen für diesen Bereich künftig nicht mehr erfüllen. Gleichzeitig sei die Nachfrage nach den entsprechenden Beatmungsplätzen um fast zwei Drittel zurückgegangen. Patienten, die eine längerfristige Beatmung benötigen, sollen künftig stärker in größeren Kliniken versorgt werden. Als Beispiel nennt der Träger die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem in Cottbus.

Intensivversorgung bleibt in Luckau bestehen

Ganz verschwinden wird die Intensivstation in Luckau allerdings nicht. Auch künftig soll es dort Beatmungsmöglichkeiten und eine Notfallversorgung geben. Das bestätigt der Krankenhausträger gegenüber dem rbb. Der frei werdende Bereich soll künftig zusätzlich für ambulante Operationen und tagesklinische Behandlungen genutzt werden.

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Autor: Redaktion

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