DEU/Deutschland/Brandenburg/Cottbus/Merzdorf, 19.03.2024, Flutung Cottbuser Ostsee, Flutung des ehemaligen Braunkohletagebaus Cottbus-Nord zum "Cottbuser Ostsee". Der Cottbuser Ostsee wird gegenwaertig durch das Lausitzer Bergbauunternehmen LEAG geflutet - bis Mitte der 2020er Jahre entsteht ein 1900 Hektar grosser See am Rand der Stadt Cottbus. Seit kurzer Zeit ist die Wasserflaeche des zukuenftigen Sees, auch die Innenkippe, erstmals fast vollstaendig ueberflutet und mit Wasser bedeckt. Luftaufnahme mit einer Drohne, Panoramabild. Foto: LEAG/Andreas Franke

Cottbuser Ostsee wirbt auf Usedom für die Lausitz

LIVEBLOGDieser Eintrag war Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Montag, 17. August 2026“.Liveblog ansehen

Der Cottbuser Ostsee hat am Wochenende an der echten Ostsee für Aufmerksamkeit gesorgt. Der Förderverein Cottbuser Ostsee e. V. war erneut mit seinem Infomobil im Ostseebad Koserow auf Usedom zu Gast und hat dort über das Lausitzer Zukunftsprojekt informiert. Auf dem Kurplatz kamen Einheimische und Urlaubsgäste mit dem Verein ins Gespräch. Im Mittelpunkt standen die Entwicklung des ehemaligen Tagebaus Cottbus-Nord, neue Möglichkeiten für Freizeit und Naherholung sowie die Bedeutung des Sees für Cottbus und die Lausitz.

Cottbuser Ostsee trifft Ostseebad Koserow

Schon zum zweiten Mal hat sich der Förderverein in Koserow präsentiert. Mit dem Infomobil zeigte der Verein, wie sich der ehemalige Tagebau Cottbus-Nord Schritt für Schritt zum größten künstlich angelegten See Deutschlands entwickelt. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mehr über den aktuellen Stand des Projekts zu erfahren. Der Verein will mit solchen Aktionen neugierig machen und Menschen einladen, sich selbst ein Bild vom Cottbuser Ostsee zu machen.

Enge Verbindung zwischen Cottbus und Koserow

Dass die Präsentation ausgerechnet in Koserow stattgefunden hat, hat einen besonderen Hintergrund. Cottbus und das Ostseebad verbindet seit vielen Jahren eine Freundschaft. Besonders der Cottbuser Stadtteil Ströbitz und Koserow pflegen seit langer Zeit Kontakte, Besuche und persönliche Verbindungen.

Ein sichtbares Zeichen dafür gibt es direkt auf Usedom: In Koserow gibt es eine Ströbitzer Straße.

Kommt bald ein Koserow-Weg nach Cottbus?

Der Förderverein möchte diese Verbindung weiter stärken. Unterstützt wird auch der Wunsch der Gemeinde Koserow, dass in Cottbus künftig ein Weg oder eine Straße nach dem Ostseebad benannt wird. Koserows Bürgermeister René König hatte sich dazu bereits an den Cottbuser Stadtverordnetenvorsteher Dr. Wolfgang Bialas gewandt. Damit könnte es in Cottbus irgendwann ein weiteres sichtbares Zeichen der Freundschaft zwischen der Lausitz und Usedom geben.

Förderverein feiert zehnjähriges Bestehen

Der Förderverein Cottbuser Ostsee e. V. wurde 2016 gegründet und feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Der Verein arbeitet ehrenamtlich und auf Spendenbasis. Mittlerweile hat er knapp 100 Mitglieder. Mit Veranstaltungen, Informationsangeboten und dem Infomobil begleitet der Förderverein die Entwicklung des Cottbuser Ostsees und macht die Chancen des Projekts sichtbar. Dabei geht es nicht nur um Tourismus, sondern auch um Naherholung, neue Landschaftsräume und die Zukunft der gesamten Lausitz.

Mehr Lausitz von heute findet ihr jetzt in unserem Tages-Liveticker auf radiocottbus.de – aktuell, kompakt und direkt aus der Region.

Hinweis: Wenn du etwas googelst, bekommst du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt. Wenn du radiocottbus.de als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für dich auf.  Füge radiocottbus.de hier als bevorzugte Quelle hinzu.

---
---

Autor: Redaktion

Und auf Radio Cottbus …

mehr Lausitznews