Seit Ende August versorgt EDEKA Scholz wieder die Cottbuser Innenstadt mit Lebensmitteln und internationalen Spezialitäten. Nach dem Neustart in der Spree Galerie zieht Juniorchef Niclas Vater eine erste positive Bilanz. Allein in den ersten drei Tagen kamen nach seinen Angaben rund 10.000 Menschen in den Markt.
Bei den Wacher Machern von Radio Cottbus sprach Vater darüber, wie die Cottbuser den neuen Markt annehmen und welche Wünsche die Kunden schon an das Team herangetragen haben.
Kunden überraschen das Team mit Geschenken und Grußkarten
Mit der großen Resonanz zur Eröffnung hatte Niclas Vater selbst nicht gerechnet. Kunden brachten Pralinen, Schokolade und Glückwunschkarten mit. Einige schickten sogar Briefe an den Markt. Vater berichtete im Interview auch von Kunden, die Geld für Kaffee und Pfannkuchen für das Team beilegten. Für ihn zeigte diese Reaktion vor allem, wie sehr viele Menschen einen Lebensmittelmarkt in der Cottbuser Innenstadt vermisst hatten.
EDEKA Scholz gewinnt 900 Quadratmeter dazu
Mit dem Neustart vergrößerte das Team den Markt deutlich. Rund 900 Quadratmeter zusätzliche Fläche kamen dazu. Den zusätzlichen Platz brauche der Markt auch, sagt Vater. Bereits zur Eröffnung strömten innerhalb von drei Tagen rund 10.000 Besucher durch den EDEKA. Auf der größeren Fläche bietet das Team neben dem klassischen Supermarktsortiment auch zahlreiche internationale Spezialitäten an.
Kunden können sich Produkte wünschen
Niclas Vater will das Angebot gemeinsam mit den Kunden weiterentwickeln. An den Kassen können Besucher deshalb Wunschzettel für Produkte und andere Ideen abgeben. Das Team sammelt die Vorschläge und prüft anschließend, welche Wünsche es umsetzen kann. Ein Wunsch überraschte den 26-jährigen Juniorchef besonders. Viele Kunden wünschen sich einen Sitzbereich im Markt.
Sitzbereich soll neuen Treffpunkt schaffen
Diesen Wunsch möchte das Team nun aufgreifen. Vater sieht den EDEKA nicht nur als Einkaufsort, sondern auch als Ort der Begegnung. Kunden treffen dort Nachbarn oder Bekannte und möchten sich manchmal länger unterhalten. Ein Sitzbereich soll ihnen dafür künftig einen passenden Platz bieten – möglicherweise auch bei einem Stück Kuchen. Schon jetzt gibt es im Markt eine „Quasselkasse“, an der sich Kunden bewusst etwas mehr Zeit für ein Gespräch nehmen können.
Auch Studenten und Anwohner nutzen den neuen Markt
Nach den ersten Wochen zieht Niclas Vater ein positives Fazit. Neben früheren Stammkunden nutzen nach seinen Angaben auch viele Anwohner und neue Studierende den Markt. Trotzdem richtet er auch einen Aufruf an alle Cottbuser, die den neuen EDEKA in der Spree Galerie bislang noch nicht besucht haben. Sie sollen sich den Markt selbst anschauen. Das Team will das Angebot nach dem Neustart weiterentwickeln und dabei auch künftig die Wünsche seiner Kunden einbeziehen.
Foto: EDEKA Minden-Hannover
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