Tüfteln, ausprobieren und eigene Ideen entwickeln: Die LausitzLabs schaffen neue Lernorte für Kinder und Jugendliche in der Lausitz. Am 10. Oktober wird der zentrale Makerspace im Startblock B2 in Cottbus offiziell eröffnet. Anlass ist die Nacht der kreativen Köpfe. Hinter dem Projekt steckt die Idee, junge Menschen stärker in den Strukturwandel der Lausitz einzubeziehen. Sie sollen Zukunftstechnologien nicht nur kennenlernen, sondern selbst ausprobieren und eigene Projekte entwickeln.
Was sind die LausitzLabs?
Die LausitzLabs sind ein Netzwerk aus offenen Werkstätten, Bildungsangeboten und mobilen Lernorten. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können dort unter anderem mit digitalen Technologien arbeiten, kreativ werden und eigene Ideen umsetzen. Geplant sind praktische Workshops, offene Werkstätten, Lernreisen und digitale Angebote. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem Medienkompetenz, Technik, MINT-Themen, Kreativität und gesellschaftliche Teilhabe. Vivian Hagedorn von den LausitzLabs beschreibt das Projekt als vielseitigen Raum, in dem junge Menschen Dinge selbst ausprobieren und herausfinden können, was sie interessiert.
LausitzLabs gibt es nicht nur in Cottbus
Herzstück ist der große Makerspace im Startblock B2 in Cottbus. Dazu kommen kleinere Standorte in Senftenberg, Luckau, Finsterwalde und Spremberg sowie mobile Angebote, die auch kleinere Orte in der Region erreichen sollen. Damit sollen auch Schulen, Jugendeinrichtungen und andere Bildungspartner die Angebote nutzen können. Ziel ist es, digitale und technische Bildung nicht nur in den größeren Städten anzubieten.
Für den Aufbau der LausitzLabs stehen rund 12,6 Millionen Euro aus der Strukturwandelförderung zur Verfügung. Das Projekt läuft bis Ende 2030. Mehrere Partner arbeiten dafür zusammen. Dazu gehören unter anderem der Landesfachverband Medienbildung Brandenburg, die BTU Cottbus-Senftenberg, die Universität Potsdam, Junge Tüftler und mediale pfade. Auch wissenschaftlich wird das Projekt begleitet. Dabei wird untersucht, wie die Bildungsangebote wirken und welchen Beitrag ein solches Bildungsnetzwerk langfristig zum Strukturwandel in der Lausitz leisten kann.
Eröffnung am 10. Oktober in Cottbus
Der zentrale Makerspace wird am Samstag, 10. Oktober, im Startblock B2 am Siemens-Halske-Ring in Cottbus eröffnet. Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann ist für die Eröffnung angekündigt. Am selben Abend läuft in Cottbus die Nacht der kreativen Köpfe. Dort sollen die LausitzLabs auch erste konkrete Angebote vorstellen. Damit beginnt für die LausitzLabs die praktische Phase: Kinder und Jugendliche sollen künftig selbst tüfteln, ausprobieren und Ideen für eine Region entwickeln können, die sich gerade stark verändert.
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